Mercedes Benz 319 Baujahr 1965

 LF 8

Ist seit Mai 2019 außer Dienst gestellt

 

 

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Das Löschgruppenfahrzeug 8 (kurz: LF 8) ist das kleinste jemals genormte Löschgruppenfahrzeug der deutschen Feuerwehren. Es war nach DIN 14530 Teil 7 (zuvor nach DIN 14530 Blatt 6 und Blatt 7) genormt. Seine Standardbeladung war primär auf die Brandbekämpfung ausgerichtet und umfasste auch eine vierteilige Steckleiter.

Das LF 8 leicht besaß eine Heckbeladung und pro Seite nur einen Geräteraum. An der Front ist die FP8/8 verbaut. Auf ihm war regelmäßig nur die verpflichtende Standardbeladung verlastet. Mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen konnte das LF 8 mit einem Führerschein der Klasse 3 oder C1 gefahren werden.

 

 Fahrgestell                                    Mercedes-Benz

 Baujahr                                          1965

 Gruppenführerhaus                      1+8

 Vorbaupumpe                               800 lit./min 

 Höchstgeschwindigkeit               105 km/h   

 Motor                                             4 zyl. Benzin mit 80 PS

 

 

 

Gesundheit

Für die Gesundheit eines Hilfsbedürftigen ist die Erste Hilfe unerlässlich. Dabei zeigt sich vor allem in den wichtigsten Themen, der stabilen Seitenlage und der Herz-Lungen-Wiederbelebung eine starke Unsicherheit. Wir geben Ihnen hier die Hilfestellung, wie Sie diese Ausführen. Wichtig ist jedoch, dass Sie in jedem Notfall den Zustand des Bewusstseins und der Atmung des Betroffenen prüfen.


Stabile Seitenlage

Was ist das?

Die stabile Seitenlage stellt sicher dass beim Betroffenen die Atemwege nicht verlegt werden und Erbrochenes, Blut, etc. ablaufen kann. Es verringert somit die Erstickungsgefahr für den Betroffenen.


Wann?

Die stabile Seitenlage wird angewendet, wenn der Betroffene sich im bewusstlosen Zustand bei stabilen Kreislauf befindet. Das heißt Atmung und Puls sind vorhanden.


Warum?

Im bewusstlosen Zustand sind bestimmte lebenswichtige Reflexe ausgeschaltet. Dadurch besteht die Gefahr einer versehentlichen Einatmung von Erbrochenem oder Ähnlichem. Dies kann zur Verlegung der Atemwege führen.


Wie?

  1. Beine des Betroffenen strecken - Nahen Arm des Bewusstlosen angewinkelt nach oben legen - Handinnenfläche zeigt nach oben
  2. Fernen Arm am Handgelenk greifen - Arm vor Brust kreuzen und Handoberfläche des Betroffenen an dessen Wange legen - Hand festhalten
  3. An fernen Oberschenkel (oberhalb von Knie) greifen und Bein des Betroffenen beugen
  4. Betroffenen herüberziehen (angewinkeltes Bein als Hebel benutzen) - Oben liegendes Bein im rechten Winkel zur Hüfte ausrichten - Kopf nach hinten neigen, damit Atemwege frei sind
  5. Mund des Betroffenen leicht öffnen - An Wnage liegende Hand so ausrichten, dass Atemwege frei bleiben - Betroffenen zudecken (Wärmeerhalt/Kälteschutz) - IMMER WIEDER Bewusstsein und Atmung prüfen

 

 


Herz-Lungen-Wiederbelebung

Was ist das?

Die HLW gehört zur Basis der lebensrettenden Sofortmaßnahmen und soll im günstigsten Fall den Atem- und Kreislaufstillstand beenden. Dabei wird dem Patienten im Wechsel Atemluft zugeführt und eine Herzdruckmassage ausgeführt, um die Pumpfunktion des Herzens anzuregen.


Warum?

Jeden Tag sterben in Deutschland geschätzt 300 Menschen am plötzlichen Herztod. Viele dieser könnten durch schnelles und beherztes Eingreifen durch die Anwendung der HLW gerettet werden - Dabei gilt vor allem, dass der einzige Fehler der gemacht werden kann folgender ist: Nichts tun!

75% aller Herzstllstände passieren zuhause. Vor allem auf dem Land, sollte daher die HLW beherrscht werden.

Aufgrund der mangelnden Sauerstoffversorgung des Gehirns durch ein nicht korrekt arbeitendes Herz zählt jede Minute! Mit jeder Minute Verzögerung der Wiederbelebung nimmt die Überlebenschance um 10% ab. Eine Zerstörung des Gehirns beginnt dann schon bei 4 bis 5 Minuten nach dem Herzstillstand!

Die HLW wirkt dem entgegen, weil das Herz mechanisch durch den Helfer betätigt wird und weiter Blut und somit überlebenswichtigen Sauerstoff ins Hirn pumpt.


Wann?

Die HLW wird nur dann angewendet, wenn der bewusstlose Betroffene keine Atmung mehr besitzt. Während die Bewusstlosigkeit relativ einfach festzustellen ist, muss natürlich auch die Atmung geprüft werden. Zu diesen Maßnahmen kommen wir nun:


Wie?

Folgender Ablauf empfiehlt sich für die Anwendung der HLW:

  1. Ansprechen (Eigene Sicherheit beachten!, Bewusstsein prüfen)
    Wenn der Betroffene NICHT ANSPRECHBAR ist:
  2. Atmung kontrollieren (Atemwege freimachen, Atemkontrolle)
    Wenn keine Atmung vorhanden:
  3. Notruf - 112 !!!
  4. 30 Herzdruckmassagen / 2 Beatmungen
  5. Nicht aufhören bis Rettungsdienst eintrifft!


So funktioniert die Herzdruckmassage:

  • Herzdruck-Massage zu Beatmung: 30 zu 2
  • Druckbereich: Mitte Brustkorb
  • Druckfrequenz: 100/min (Rythmus von Song "Bee Gees - Stayin' Alive")
  • Position: seitlich vom Patienten knien/ durchgestreckte Arme senkrecht fest nach unten drücken
  • Drucktiefe: 4 - 5 cm beim Erwachsenen
  • Ort: harte Unterlage
  • Bemerkung: Keine Angst vor Rippenbrüche - Knochen kann man heilen, es geht um Leben!
  • Man kann nicht zu früh beginnen!


Die Herzdruckmassage lässt sich heutzutage auch effizienter mit einem AED (Automatischer Externer Defibrillator) durchführen (Sehr gute Überlebenschance: bis zu 70%). Er befindet sich heute in nahezu jeden öffenlichen Gebäude und ist an folgendem Symbol zu erkennen. Wichtig auch Laien dürfen diesen im Notfall anwenden!

Wichtig:

  • Sprachanweisungen des Defibrillators beachten. Er gibt Ihnen Anweisungen. Sie können nichts falsch machen!
  • Die 2 Klebeelektroden werden bei Erwachsenen beim rechten Schlüsselbein (oberer Brustbereich) und unterhalb der linken Achselhöhle platziert, sodass der Strom von rechts oben schräg über das Herz nach links unten wandern kann.
  • Während das AED lädt, muss die manuelle HLW weiterhin erfolgen!!!
  • Das AED gibt die Anweisung zum Schock - bei Schockauslösung Patienten und Elektroden bzw. Leitungen nicht berührern!
  • Nach Schockauslösung sofort mit Wiederbelebung fortfahren!
  • Auch hier nicht aufhören bis der Rettungsdienst eintrifft.

Das wichtigste Glied der Rettungskette ist der Notruf. Wird er nicht abgesetzt kommt diese erst gar nicht oder zu spät zustande.

Trauen Sie sich den Notruf abzusetzten!

Es gilt: Jede Information ist wichtig - Es gibt keine falsche Information, jede gibt Auskunft über den Notfall und kann weiterhelfen. Des Weiteren befindet sich in der Leitstelle geschultes Personal, welches Sie durch das Telefonat leidet und Ihre Aussagen deuten kann. Die Einsatzleitstelle sorgt dann dafür, dass die richtigen Schritte eingeleitet werden und dem Betroffenem geholfen werden kann!

Die 112

Die Notruf-Nummer 112 ist international weit verbreitet. Sie gilt in allen Staaten der Europäischen Union, EFTA (Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz), einigen weiteren Staaten in Europa, sowie in Russland.

5 W-Fragen

Dabei sind vor allem die 5 W-Frage wichtig. Sie stellen sicher, dass die Einsatzleitstelle den gemeldeten Notfall richtig einschätzen kann:

Wo ist es geschehen?

Was ist passiert?

Wie viele Personen sind betroffen?

Welche Verletzungen liegen vor?

Warten auf Rückfragen!

Brandschutz

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Typen von automatischen Feuermeldern, sowie die richtige Montage dieser. Außerdem klären wir Sie über die unterschiedlichen Typen von Feuerlöschern auf. Sie erfahren wo und wann Sie welchen Feuerlöscher einsetzen sollten. Zum Schluss zeigen wir Ihnen auf, wie Sie sich im Brandfall verhalten müssen.


Allgemeines zu Bränden

Voraussetzung für einen Brand sind nach dem Verbrennungsdreieck ein brennbarer Stoff, Sauerstoff, sowie eine gewisse Entzündungstemperatur. Um im Brandfall richtig reagieren zu können ist ein Vorwissen über die Brandklassen und die dazugehörigen Löschmittel notwendig:

Brandklasse

Definition

Brandstoffe

Löschmittel

Hinweis

Brände fester Stoffe Holz, Papier, Kohle, Heu, Kunststoffe Wasser, Schaum, ABC-Pulver, Löschgas, Löschdecke Elektrisch leitfähig (nur Löschen wenn kein Strom anliegt)
Brände flüssiger und flüssig werdender Stoffe

Benzin, Ethanol, Teer, Wachs, Ether, Lack, Harz

Schaum, ABC-Pulver, BC-Pulver, Kohlenstoffdioxid

Schaum/ABC-Pulver elektrisch leitfähig

BC-Pulver und Kohlenstoffdioxid nicht elektrisch leitend

Kohlenstoffdioxid nicht einatmen und Personen nicht ansprühen (Erfrierungsgefahr)

Brände von Gasen Acetylen, Wasserstoff, Erdgas, Methan, Propan

ABC-Pulver, BC-Pulver, Kohlenstoffdioxid mit Gasstrahldüse

ABC-Pulver elektrisch leitfähig

BC-Pulver und Kohlenstoffdioxid nicht leitfähig

Kohlenstoffdioxid nicht einatmen und Personen nicht ansprühen (Erfrierungsgefahr)

Einatmung von Gase (Gaszufuhr abstellen)

Brände von Metallen Aluminium, Magnesium, Natrium, Kalium, Lithium D-Pulver, trockener Sand, trockender Zement Niemals mit Wasser löschen



Brände von Speiseölen/-fetten Speiseöle, Speisefette Fettbrand-Löscher, Pulver-Löscher (bedingt) Niemals mit Wasser löschen

Automatische Feuermelder

Was?

Bei den automatischen Feuermeldern unterscheidet man zwischen Rauchmeldern, Wärmemeldern und Flammenmeldern. Sie besitzen spezielle Sensorik für den jeweiligen Anwendungsfall, welche bei Eintritt durch akustische oder optische Signale auf den Brandfall aufmerksam machen. Aktuell kostet ein automatische Feuermelder im Durchschnitt 30€. Dies sollte die Sicherheit des eigenen Lebens und der eigenen 4 Wände durchaus wert sein.


Warum?

Innerhalb weniger Minuten breitet sich ein Brand aus. Oft sind alltägliche Einrichtungen im Haus die Ursache. Dies können außer dem Herd auch ein defekter Fernseher, die Steckdose oder elektrische Leitungen sein. Oft wird die Rauchentwicklung zu spät registriert, was zu einer verspäteten Alarmierung und somit erschwerten Löschbedingen führt. Im schlimmsten Falle kann die Rauchentwicklung zur Einatmung der giftigen Rauchgase und letztendlich zur Bewusstlosigkeit führen. Dieser ohnehin lebensbedrohliche Zustand stellt im noch nicht gemeldeten Brandfall eine aussichtslose Situation dar.


Wo?

  • In Fluren, Gängen, Schlafzimmern, sowie Wohnräumen
  • Nicht vor Lüftungen, Lüftungsschächten
  • Nicht in Räumen mit bekannter standardmäßiger Rauchentwicklung (stattdessen Thermomelder: z.B. in Bad, Küche und Werkstatt)


Wie?

  • Mittig im Raum an der Decke anbringen (bei Dachwohnungen mind. 20 cm unter der Dachspitze)
  • Waagerechte Montage
  • Regelmäßige Kontrollen


Feuerlöscher

Was?

Sie sind tragbar und befinden sich in nahezu jedem Gebäude. Sogar in Fahrzeugen sind sie vereinzelt auffindbar. In Gebäuden wird ihr Ort durch ein Brandschutzkennzeichen gekennzeichnet:


Wann?

Es gibt unterschiedliche Feuerlöscher. Die folgende Tabelle wurde von der Internetseite Wikipedia übernommen und zeigt eine Übersicht, welche Löschmittel wann geeignet sind. Welches Löschmittel sich im Feuerlöscher befindet, steht auf der Beschreibung, welche am Feuerlöscher angebracht ist.

Löschmittel

A

Feststoffe

B

Flüssigkeiten

C

Gase

D

Metalle

F

Speisefette

Wasser + - x - -
Wasser-Nebel + x x x +
Schaum + + x - -
BC-Pulver x + + x x
ABC-Pulver + + + x x
Metallbrandpulver x x x + x
Kohlenstoffdioxid x + x - x
Fettbrandlöschmittel + x/+ x - +

+: geeignet; x: ungeeignet; -: Gefahr


Wie?

  • Immer in Windrichtung, in die Glut haltend und stoßweise löschen. Genügend Abstand halten!
  • Flächenbrände immer von außen beginnend an löschen.
  • Tropf- und Fließbrände von oben nach unten löschen.
  • Bei großen Bränden mehrere Feuerlöscher gleichzeitig einsetzten! (nicht nacheinander!)
  • Pulverreserve in Löscher halten. Erloschene Brandstelle beobachten!
  • Gebrauchte Feuerlöscher prüfen und auffüllen lassen.


Verhalten im Brandfall

Brand melden

Nach den 5 W-Anweisungen des Notrufs: Wer? Was? Wie viele? Wo? Warten!


In Sicherheit bringen

  • sofort - nicht erst noch Sachen erledigen
  • Ruhe bewahren
  • gefährdete Personen mitnehmen
  • hilfsfbedürftigen Personen helfen
  • Türen/Fenster schließen
  • gekennzeichnete Fluchtwege benutzen
  • keine Aufzüge benutzen
  • Anweisungen der Brandschutzhelfer/Einsatzkräfte beachten


ggf. Löschversuch unternehmen

Feuerlöscher

w

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Mittwoch, 05. August 2020

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