Michael Seelmann 1952 übernahm Michael Seelmann, geb. am 29. Juli 1910 die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Medbach-Kieferndorf. Der gelernte Metzgergeselle, der schon 1925 der Wehr beitrat, sah den Dienst in der Feuerwehr nicht nur als Pflicht, sondern vielmehr als Berufung an. Als er 1969 das Amt des Vorstandes an seinen Nachfolger weitergab, wurde er zum Ehrenmitglied und Ehrenvorstand ernannt. Auch nach Eintritt in den Ruhestand (1975) ist er nicht untätig. Er und seine Ehefrau helfen dem Sohn beim Bewirtschaften der Felder und versorgen die Enkelkinder. Außerdem führ er noch Hausschlachtungen durch.
Wir wünsche ihm noch viele glückliche Jahre in Medbach und hoffen daß er auch weiterhin mit seiner Erfahrung und seinem Wissen der Feuerwehr treu bleibt.
Baptist Müller Baptist Müller wurde am 7. April 1917 in Eibenber, Kreis Kronach geboren. Dort trat er 1934 der Freiwilligen Feuerwehr bei. Seit seiner Verheiratung im Jahre 1952 wohnt er in Medbach und bearbeitet mit seinem Sohn und seiner Ehefrau den eigenen Hof. 1953 wurde er zum Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Medbach-Kieferndorf gewählt. Er war dies bis zum Jahre 1980 und schied dann aus Altersgründen vom aktiven Dienst aus. 1981 wurde er für seinen 40jährigen aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet und gleichzeitig zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Medbach-Kieferndorf ernannt.
Baptist Müller war stets Vorbild für alle Kameraden. Er hat sich immer wieder für die Ausbildung und Schulung der jungen Feuerwehrleute eingesetzt. Daß wir heute vier aktive Löschgruppen haben, ist nicht zuletzt sein Verdienst.
Franz Swarat Franz Swarat, geboren am 1. November 1922 in Litauen, hat in Medbach eine neue Heimat gefunden. Nach der Flucht heiratete er im Jahre 1950 in das Anwesen Uhl in Medbach ein. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Medbach-Kieferndorf. Bei der Firma Schaeffler in Höchstadt a. d. Aisch fand er Arbeit und blieb seinem Arbeitgeber dann bis zum Beginn der Altersrente treu. Von 1959 bis 1980 war er als Kassier der Wehr für die Finanzen verantwortlich. Seine Kassenführung war stets tadellos, ordnungsgemäß und genau. Es gab während der gesamten Amtszeit keine einzige Beanstandung.
Auch für ihn gilt der Wahlspruch: „Wer rastet, der rostet“. Er bewirtschaftet deshalb seinen kleinen Bauernhof noch selbst und wird hierbei von seiner Ehefrau, den beiden Söhnen und den drei Enkelkindern tatkräftig unterstützt.
Donnerstag, 28. Mai 2020

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